klangmøbil

Projektbeschreibung

Das internationale Projekt klangmøbil setzt sich aus einem Team von neun Spezialisten und Spezialistinnen aus unterschiedlichen Kunst- und Schaffensbereichen zusammen: dem Ensemble Interface, dem Klangkünstler Hans van Koolwijk (Amsterdam) und den Komponisten Sergey Khishmatov (Moskau/Leipzig), Amir Shpilman (Tel Aviv/Berlin) und Beat Gysin (Basel). Alle beschäftigen sich auf ihre Weise mit Klang, Musik und Komposition und haben jeweils ihre ganz eigene, besondere Herangehensweise an diese Segmente.

klangmøbil schöpft aus den Synergien dieses reichen Potentials an Wissen und Erfahrung: Die Beteiligten entwickeln im intensivem Austausch eine Klang-Skulptur, welche die physikalischen Grundlagen der Klang-Produktion erforscht und mit dessen Reflektions- und Bewegungsmöglichkeiten experimentiert. Das Instrument wird explizit in ihren Spezialgebieten, den analogen und physischen Kunstfertigkeiten, erschaffen und nicht elektronisch verarbeitet oder verändert. Es ist „Musik zum Anfassen“.

klangmøbil wird als Klangkörper, von den Musikern gemeinsam bespielt, inszeniert und zu musiktheatralischen Aufführungen mit einer Gesamtdramaturgie geformt. Auch dies ist bereits geplant: Die Komponisten werden ihre losen Ideen und Skizzen in „Werke“ im herkömmlichen Sinn giessen. Ein Bühnenbildner wird beigezogen und es entsteht ein abendfüllendes Programm mit drei musikszenischen Werken, mit welchem das Ensemble Interface ab 2017 auf Tournee geht.

Bei der Entwicklung des Klangkörpers spielt nebst klanglichen Faktoren auch der visuelle Aspekt eine Rolle. In seiner verspielten Form wird er auch als visuelles Kunstwerk mit Andeutungen zu Bewegungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten und potentiellen akustischen Erfahrungen bestehen können. Das „Instrument-Objekt“ wird demnach nicht nur in Konzertsälen und auf Theaterbühnen zu Gast sein, sondern auch in Museen gezeigt und bespielt werden.

In diesem Zusammenhang werden Vermittlungsprojekte für verschiedene Alters- und Zielgruppen entwickelt.

KALENDER

11. – 12. April 2015 – Hans van Koolwijk Studio Amsterdam – Tryout Phase
25. – 30. Oktober 2015 – Flatterschafft Basel – Residenz
15. – 20. August 2017 – DordtYart Dordrecht – Residenz und Performance
September 2018 – Gaudeamus Muziekweek – Performance

Die Beteiligten

Das internationale Projekt klangmøbil setzt sich aus einem Team von neun Spezialisten und Spezialistinnen aus unterschiedlichen Kunst- und Schaffensbereichen zusammen: dem Ensemble Interface (Frankfurt), dem Klangkünstler Hans van Koolwijk (Amsterdam) und den Komponisten Sergey Khishmatov (Moskau), Amir Shpilman (Tel Aviv) und Beat Gysin (Basel). Alle beschäftigen sich auf ihre Weise mit Klang, Musik und Komposition und haben jeweils ihre ganz eigene, besondere Herangehensweise an diese Segmente. Projektleitung Frank und Frei, Basel.

klangmøbil schöpft aus den Synergien dieses reichen Potentials an Wissen und Erfahrung: Die Beteiligten entwickeln im intensivem Austausch eine Klang-Skulptur, welche die physikalischen Grundlagen der Klang-Produktion erforscht und mit dessen Reflektions- und Bewegungsmöglichkeiten experimentiert. Das Instrument wird explizit in ihren Spezialgebieten, den analogen und physischen Kunstfertigkeiten, erschaffen und nicht elektronisch verarbeitet oder verändert. Es ist „Musik zum Anfassen“.