klangmøbil

 

„L’approche musicale et visuelle de ce projet est unique, une poésie rare se dégage offre une situation artistique inclassable.” (Xavier Dayer, Studiengangsleitung MA Composition and Theory – HKB Hochschule der Künste Bern)

„So schlicht, ergreifend und unmittelbar kann Musiktheater entstehen” (Désirée Meiser, Künstlerische Leitung Gare du Nord)

 

Projektbeschreibung

Das internationale Projekt klangmøbil setzt sich aus einem Team von neun Spezialisten und Spezialistinnen aus unterschiedlichen Kunst- und Schaffensbereichen zusammen: dem Ensemble Interface, dem Klangkünstler Hans van Koolwijk (Amsterdam) und den Komponisten Sergey Khishmatov (Moskau/Leipzig), Amir Shpilman (Tel Aviv/Berlin) und Beat Gysin (Basel). Alle beschäftigen sich auf ihre Weise mit Klang, Musik und Komposition und haben jeweils ihre ganz eigene, besondere Herangehensweise an diese Segmente.

klangmøbil schöpft aus den Synergien dieses reichen Potentials an Wissen und Erfahrung: Die Beteiligten entwickeln im intensivem Austausch eine Klang-Skulptur, welche die physikalischen Grundlagen der Klang-Produktion erforscht und mit dessen Reflektions- und Bewegungsmöglichkeiten experimentiert. Das Instrument wird explizit in ihren Spezialgebieten, den analogen und physischen Kunstfertigkeiten, erschaffen und nicht elektronisch verarbeitet oder verändert. Es ist „Musik zum Anfassen“.

Bei der Entwicklung des Klangkörpers spielt nebst klanglichen Faktoren auch der visuelle Aspekt eine Rolle. In seiner verspielten Form wird er auch als visuelles Kunstwerk mit Andeutungen zu Bewegungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten und potentiellen akustischen Erfahrungen bestehen können. Das „Instrument-Objekt“ wird demnach nicht nur in Konzertsälen und auf Theaterbühnen zu Gast sein, sondern auch in Museen gezeigt und bespielt werden.

In diesem Zusammenhang werden Vermittlungsprojekte für verschiedene Alters- und Zielgruppen entwickelt.

„Das Ensemble Interface fasziniert immer wieder durch seine starke performative Präsenz und die grenzenlose Einlassbereitschaft der MusikerInnen. An der Plattform Neues Musiktheater Bern diesen März hatte ich das Vergnügen, Interface wieder einmal in Aktion zu erleben, diesmal in Zusammenarbeit mit dem Klangkünstler Hans van Koolwyk. Mit Koolwyks gemeinsam mit dem Ensemble entwickelten Klangskulpturen nahm Interface das Publikum mit in einen magischen Raum. Kein Hightech, keine teure Lightshow. Die phantasievollen, teils fahrbaren und archaisch anmutenden klingenden Gebilde verwandelten den Raum mit einfachsten, sparsamen Lichtquellen in eine Art tönenden Zauberwald, der die Besucher in seinen Bann schlug. So schlicht, ergreifend und unmittelbar kann Musiktheater entstehen. Die Theatralik und Klangwelt, die Ensemble Interface mit diesem Instrumentarium geschaffen hat, ist ein vielversprechender Auftakt, auf dessen Weiterentwicklung man gespannt sein darf!” (Désirée Meiser, Künstlerische Leitung Gare du Nord)

„L’approche musicale et visuelle de ce projet est unique, une poésie rare se dégage offre une situation artistique inclassable. Le défi de réaliser des formes nouvelles n’ayant ici, à ma connaissance, que très peu de modèles antérieurs est admirablement relevé.” (Xavier Dayer, Studiengangsleitung MA Composition and Theory – HKB Hochschule der Künste Bern)

 

KALENDER

11. – 12. April 2015 – Hans van Koolwijk Studio Amsterdam – Tryout Phase
25. – 30. Oktober 2015 – Flatterschafft Basel – Residenz
15. – 20. August 2017 – DordtYart Dordrecht – Residenz und Performance
12. – 17. März 2018 – Hochschule der Künste Bern – Residenz und Performance
8. September 2018 – Gaudeamus Muziekweek Utrecht – Performance

Die Beteiligten

Ensemble Interface
Bettina Berger, Roberto Dani, Anna D’Errico, Christophe Mathias, Andrea Nagy Performers

Hans van KoolwijkKlangkünstler

Sergey Khishmatov, Amir Shpilman, Beat GysinKomponisten

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